Viele Stunden, die kommen, euch Beschwerde bringen, werden langsam von euch in Demut ertragen werden, und was sich daraus ergibt, geht in ein neues Sein, in ein Leben, das umgewandelt ist. Wenn Ich euch diese Verheißung gegeben habe, dass ihr in der Erleuchtung stehen werdet, werden sich eure Tage in diese Erfüllung geben, und dieser Wandel eures Lebens, aber auch eurer Person, wird der Träger zu neuem Sein.
In wahrer Demut trete Ich zu euch. Ich bin nichts anderes als der, der euch gelöst hat aus Fesseln und Banden und der euch frei machen will, frei im Geiste. Wie könnt ihr es ertragen, frei zu sein - doch nur dann, wenn eure Seele die Lauterkeit und die Reinheit gewonnen hat und eure Handlungen danach sind. Wie sehr wünschte Ich es, dass ihr in den Frieden eingehen möget, der von eurem Vater kommt, und wie sehr wünschte Ich, dass alle eure Handlungen aus dem Geiste und aus der Gnade dieses Geistes herausfließen möchten und dass ihr in nichts mehr ihr selbst aus eurer Niederung seid. Kümmert euch um das Tägliche! Denn dies ist der Prüfstand eures Lebens. Suchet nicht in der Ferne, sondern ganz in euch selbst, und dort, wo ihr am wenigsten denkt, dass ihr verfallen seid dem Unguten, könnt ihr forschen nach dem, was euch noch bedrückt.
Seht ihr, die Erneuerung, die der Erde bevorsteht, kommt nicht nur aus Versuchen, die man in Laboratorien macht, sondern sie kommt aus dem Geistigen. Sie muss aber den Hauch des Göttlichen aufnehmen können, und der Mensch ist der Träger jeder Substanz seiner Erde. Es gibt nichts, was der Mensch nicht in seiner Materie trägt, was in der Erde und auf ihr lebt. Und so geht es doch wieder von dem Menschen aus, dass er in seiner Ausstrahlung das Gesunde und Reine auch in seinem körperlichen Wesen hat. Und diese Übung, die Ich euch heute auferlege, schafft den neuen Körper des neuen Menschen. Damit wird die Substanz des Menschen mit dem Göttlichen vereint, und er kann Träger werden seiner neuen Erde.
Mein Vater hegt einen großen Wunsch für diese Erde, und das ist, dass sie licht werde und rein. Und seht ihr, zu dieser Reinheit gehört auch der gesunde Körper. Der gesunde Körper strömt etwas aus, das allein schon Reinheit ist, und ein gesunder Körper verabscheut alles, was ihm nicht gut tut.
Ihr werdet nur so aus der jetzt überhand genommenen Sexualität herauskommen, wenn ihr reine Körper bekommt und einen reinen Atem in die Welt entsendet. Aber es geht nicht nur um den Atem, der aus eurem Munde kommt, sondern der Atem dringt durch alle Poren, und der, der rein in seinem Körper ist, versendet diese reinen Kraftstrahlen seines Körpers.
Ihr versendet so viel aus euch, was im Körper unverbrannt ist und was eine stinkende Luft erzeugt. Ein gesunder, reiner Körper würde das nie tun. Ihr wollt, dass eure Nahrung euch bekömmlich sei, und versucht nach allen möglichen Richtungen hin die Verseuchung wieder zu beheben, die ihr selbst hervorgerufen habt. Ihr könnt sie nicht früher beheben, bevor ihr nicht selber reine Körper seid, die alles, was sie mit ihren Händen anfassen, dann segnend anfassen. Heute beschmutzt ihr eine Blume, die ihr an ihren Blütenblättern anfasst.
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